Grün rund um Haus und Gast

Terrasse und Außenbereich

Warum der Außenbereich überproportional zählt

In Bewertungen von Ferienunterkünften taucht die Terrasse auffällig häufig auf – positiv wie negativ. Das liegt daran, dass sie im Urlaub anders genutzt wird als zu Hause: Sie ist Frühstücksplatz, Aufenthaltsraum und Abendplatz zugleich.

Entsprechend fällt auf, was fehlt. Zu wenig Sitzplätze, kein Schatten am Nachmittag, ein wackliger Tisch – all das wird erwähnt, während eine funktionierende Terrasse oft nur pauschal gelobt wird.

Belag: Haltbarkeit vor Optik

Bei Vermietung gelten andere Maßstäbe als privat. Der Belag wird häufiger und rücksichtsloser benutzt, gleichzeitig steht weniger Zeit für Pflege zur Verfügung.

Holz sieht gut aus, vergraut aber und verlangt regelmäßige Behandlung. Keramik und Feinsteinzeug sind pflegeleicht und farbstabil, wirken aber kühler. Naturstein liegt dazwischen, ist aber empfindlicher gegen Flecken – gerade Rotwein und Sonnencreme hinterlassen auf hellem Kalkstein dauerhafte Spuren.

Möbel, die eine Saison überstehen

Beschattung

Ein Sonnenschirm ist die flexibelste Lösung, aber auch die anfälligste – Gäste vergessen ihn bei aufkommendem Wind zu schließen. Wer mehrere Einheiten betreibt, fährt mit fest montierten Markisen oder Segeln auf Dauer günstiger, obwohl die Anschaffung höher liegt.

Bei natürlicher Beschattung ist der Zeithorizont zu bedenken: Ein Baum, der in zehn Jahren Schatten wirft, hilft in der laufenden Saison nicht.